Fittonia

Fittonia albivenis | ehem. Fittonia verschaffeltii | Mosaikpflanze

Die Fittonia gehört zu den beliebtesten Pflanzen für Flaschengärten – und das aus gutem Grund. Sie ist pflegeleicht, vielseitig einsetzbar und bleibt vergleichsweise klein. Gleichzeitig sorgen ihre auffälligen Blattmuster für ordentlich Farbe und Abwechslung im Flaschengarten.

Fittonia albivenis 'Joly Josan'

Fittonia – kleine Pflanze, große Vielfalt

Fittonien gibt es in einer erstaunlich großen Auswahl an Farben, Blattmustern und Formen. Von klassischem Weiß-Grün über Grün-Rosa und Grün-Rot bis hin zu Sonderformen ist vieles dabei. Auch die Musterung selbst kann sich deutlich unterscheiden: Manche Sorten besitzen feine Blattadern, andere kontrastreiche Muster oder auffällige Blattränder.

Wir versuchen, euch immer eine möglichst große Auswahl verschiedener Fittonien anzubieten, sodass ihr euren Flaschengarten ganz nach eurem Geschmack gestalten könnt.

  • Warum ist Fittonia so gut für Flaschengärten geeignet?

    Die Fittonia ist eine hervorragende Flaschengartenpflanze, weil sie mit den Bedingungen im geschlossenen Glas sehr gut zurechtkommt. Die hohe Luftfeuchtigkeit und das feuchte Umfeld entsprechen ihren Ansprüchen und machen sie zu einer der einfachsten und vielseitigsten Pflanzen für Flaschengärten.

    Dabei bleibt sie relativ klein und wächst eher flach. Dadurch eignet sie sich nicht nur als Nebenpflanze für große Flaschengärten, sondern auch für kleinere Gläser und kompakte Pflanzungen.

    Und sollte sie irgendwann doch zu groß oder zu dicht werden, lässt sie sich problemlos zurückschneiden.

  • Eine Topf – mehrere Pflanzen

    Unsere Fittonien im 8,5-cm-Topf bestehen in der Regel aus etwa drei bis vier einzelnen Pflänzchen. Diese lassen sich vorsichtig voneinander trennen und anschließend einzeln im Flaschengarten verteilen.

    In seltenen Einzelfällen kann es auch vorkommen, dass sich nur zwei, dafür größere und stärker verzweigte Pflanzen im Topf befinden.

    So kannst du aus einem Topf gleich mehrere Bereiche bepflanzen oder die Fittonia auf mehrere Flaschengärten verteilen.

  • Fittonia direkt ins Moos stecken

    Eine weitere Besonderheit: Fittonien lassen sich sehr einfach über Stecklinge vermehren.

    Du kannst einen Trieb abschneiden und ihn anschließend direkt in feuchtes Moos stecken – auch ganz ohne vorhandene Wurzeln. Durch die hohe Luftfeuchtigkeit im Flaschengarten und den direkten Kontakt zum feuchten Moos bildet der Steckling in der Regel schnell neue Wurzeln.

    Das hat einen entscheidenden Vorteil: Die neu gebildeten Wurzeln entwickeln sich direkt unter den Bedingungen, unter denen die Pflanze anschließend weiterwächst.

    Außerdem investiert der Steckling zunächst Energie in die Wurzelbildung, anstatt sofort in die Höhe zu wachsen. Dadurch lässt sich das Wachstum etwas ausbremsen und die Pflanze kann sich nach und nach entwickeln.

Fittonia albivenis 'Mosaic Skeleton'

Fittonia zurückschneiden und buschiger wachsen lassen

Fittonien wachsen zwar eher langsam und bleiben klein, können mit der Zeit aber trotzdem zu hoch für ihren Platz im Flaschengarten werden. Dann kannst du sie einfach zurückschneiden.

Am besten schneidest du einen Kopfsteckling knapp oberhalb eines Blattpaares. Besonders interessant sind Stellen, an denen bereits ein kleiner Ansatz eines Seitentriebes zu erkennen ist.

Aus dieser Stelle kann die Pflanze anschließend einen oder sogar zwei neue Seitentriebe bilden. Dadurch wächst sie buschiger, anstatt nur als einzelner Trieb weiter nach oben zu wachsen.

Das sorgt nicht nur für ein kompakteres Erscheinungsbild, sondern kann das Höhenwachstum zusätzlich etwas verlangsamen.

Und das Beste: Den abgeschnittenen Kopfsteckling musst du nicht wegwerfen. Steck ihn einfach wieder in das feuchte Moos. Dort kann er neue Wurzeln bilden und zu einem weiteren Trieb deiner Fittonia werden.